Vor jeder Biennale mit Weltmeisterschaft im italienischen Pratovecchio Stia wird das Thema des Wettbewerbs mit Spannung erwartet. Das für 2019 hat es in sich, ist es doch eine Hommage an einen großen italienischen Künstler, Wissenschaftler und Erfinder.

Anspruchsvoll sind die Themen für die Weltmeisterschaft der Schmiede ja immer – dieses Jahr erfährt das noch mal eine Steigerung. Denn vor 500 Jahren starb mit Leonardo da Vinci ein italienisches Genie, das Kreative bis heute beflügelt. Das Thema lautet daher ihm zu Ehren „Genius MDXIX“ (letzteres ist die römische Schreibweise der Jahreszahl 1519). Auf ihrer Internetseite https://www.biennaleartefabbrile.it begründen die Veranstalter dies folgendermaßen: „Wenn es einen Charakter in unserer Geschichte gibt, der es verdient, ‘Genie‘ genannt zu werden, ist das zweifellos Leonardo da Vinci. Sein schöpferischer Geist und seine unersättliche Neugierde stehen für etwas Universelles: Den angeborenen menschlichen Wunsch, die eigenen Grenzen zu überwinden. Zum Gedenken an seinen Tod vor 500 Jahren werden sich die an der der IX. Weltmeisterschaft teilnehmenden Schmiede auf das Thema „Genius MDXIX“ stürzen.

(Fotos: Wikipedia (gemeinfrei), Archiv HEPHAISTOS)

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In der Ausgabe 4/2019 von HEPHAISTOS, die Anfang Juli erscheint, berichten wir über folgende Themen:

HEP Titel 4 2019
  • Peter Schwenks Kunstkugeln erzählen Geschichten 
  • Patron einer Berufsschule: Thomas Wimmer
  • "Long live Ferrous!"
  • #150mm Challenge - "Measured Making"
  • Jugendgerechte Metallgestaltung im Sinne Maria Montessoris
  • Appell für Weiterbildung in der Schweiz 
  • 17. Schmiedefestival "Sviato Kovaliv" in Ivano-Frankivsk
  • 36. Int. Metallgestaltersymposium im Tobiashammer
  • Lebendiges Schmiedehandwerk im Nordschwarzwald
  • Vorübung für eine Skulptur vor dem Haus der Wildnis
  • Sepulkralspulptur in historischer Technik
  • Fertigungsverfahren in der Metallgestaltung - Teil 6
  • Kommentar: Aus- und Weiterbildung in Europa
  • Dorfschmiede am Moselsteig: Handwerk, Kunst & Gastronomie
  • Hufbeschlag: SwissSkills der Hufschmiede
  • Geschichte: Das Eisen von Czernowitz
  • Pilot-Rennfeuertreffen in Ulft

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Der sechste Künstler im MetallDesign international 2019 ist Ondrej Gela.

Der Tscheche hat es mit seinen meisterhaften Skulpturen zu internationaler Berühmtheit gebracht, nicht zuletzt aufgrund ihrer Präsentation beim Hefaiston auf Burg Helfstyn. Gestalten aus der Mythologie ziehen ihre Betrachter durch martialische Ausdruckskraft und handwerklichen Detailreichtum unwillkürlich in ihren Bann.

Mehr finden Sie im MetallDesign international 2019
Die Auslieferung an alle Jahrbuch-Abonnenten zum Vorzugspreis von 39,- Euro zzgl. Versand erfolgt am 6. Dezember automatisch. 
Das Buch ist im Shop für 45,- Euro zzgl. Versand erhältlich.

Gela

Für Stefan Simmet aus Niederbayern ist das Kunstschmiedehandwerk seit jeher Berufung. Er ließ sich als Schüler von Alfred Habermann inspirieren. Die Arbeit mit Eisen ist ihm am liebsten, doch auch andere Materialien kommen zum Einsatz: Ihm geht es darum, aus vielen Möglichkeiten das Beste zu machen.

Der Tscheche hat es mit seinen meisterhaften Skulpturen zu internationaler Berühmtheit gebracht, nicht zuletzt aufgrund ihrer Präsentation beim Hefaiston auf Burg Helfstyn. Gestalten aus der Mythologie ziehen ihre Betrachter durch martialische Ausdruckskraft und handwerklichen Detailreichtum unwillkürlich in ihren Bann.

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simmet

Mit Heiko Lahne aus Deutschland schließt sich der Kreis im MetallDesign international 2019. Der gelernte Anlagenmechaniker ist Autodidakt. Er fertigt unter anderem Möbelstücke aus Metall und Holz, die außergewöhnliche, anspruchsvolle künstlerische Unikate sind.

Mehr zum Künstler finden Sie im MetallDesign international 2019

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MetallDesign international 2019 - Künstlerportrait Teil 4:
Adam Stachowicz

Adam ist wahrscheinlich der Erfinder des Arbeitsgebietes »Glaseisenwerk«. Eigentlich seit Beginn seiner Tätigkeit im eigenen Atelier in den frühen 2000er-Jahren hat er Schmiedearbeit mit Glas kombiniert – was einst Professor Alfred Habermann als schwierige und frustrierende Materialkombination bezeichnete. Frustrierend allein deshalb, weil mühevolle Arbeit innerhalb von Zehntelsekunden zunichte ist, wenn das Glas nicht mitspielt.

Sollten Sie kein Abonnent von "MetallDesign international" sein, können Sie die aktuelle Ausgabe hier online bestellen.

 
Stachowicz

Der Brite Terrence Clark erhielt im Sommer 2018 in Kolbermoor den Alfred-Habermann-Gedächtnis-Preis. Im Jahr darauf wird der feinfühlige Kunstschmied zum zweiten Mal in der HEPHAISTOS-Jahrbuchreihe vorgestellt. Clark versteht es, seine kunstvollen Arbeiten mit einer eigenen Sprache zu versehen, die sich harmonisch in die Umgebung oder Architektur einpasst.

Mehr finden Sie im neuen MetallDesign international 2019. Das Buch ist für 45,- Euro zzgl. Versand im metall-aktiv.de Shop erhältlich. Jahrbuch-Abonnenten bekommen die Ausgabe zum Vorzugspreis von 39,- Euro zzgl. Versand automatisch geliefert.

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Clark

Der dritte Künstler im MetallDesign international 2019 ist Manfred Heller:

Erst über Umwege mündete der Weg Manfred Hellers, geboren
1956, in die Arbeit an Amboss und Esse. Mit einer Ausbildung zum Zahntechniker in Weingarten bei Ravensburg startete er 1979 seine Karriere. Anschließend ging der Baden-Württemberger nach Berlin und arbeitete dort bis 1989 als
Zahntechniker. Mit dem Rucksack ging es daraufhin ein Jahr lang
nach Südamerika, ein Kindheitstraum: Heller entdeckte den Amazonas-Regenwald für sich.

Mehr finden Sie im MetallDesign international 2019
Die Auslieferung an alle Jahrbuch-Abonnenten zum Vorzugspreis von 39,- Euro zzgl. Versand erfolgt am 6. Dezember automatisch. 
Wenn Sie nicht das Jahrbuch-Abonnement nutzen,
können Sie noch bis zum 6. Dezember zum gleichen Subskriptionspreis hier vorbestellen. Danach kostet das Buch regulär im Shop 45,- Euro zzgl. Versand.

 
Heller

Der erste Künstler, den wir im MetallDesign international 2019 vorstellen ist:

Naoto Uda aus Japan.

Ein japanischer Metallgestalter unterhält inmitten des bergigen Hinterlandes von Hitachi City eine Werkstatt mit dem deutschen Namen »Studio ZWEI« – was hat es damit auf sich? 
Eines sei an dieser Stelle schon verraten:
Naoto Uda scheute dafür keine (Um)Wege.

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Uda 400

Der zweite Künstler ist Thomas Furtner:

»Austausch mit Kollegen und anderen Handwerkern ist für mich ein wichtiger Teil meines Berufes geworden.«

Dieser Austausch ist für Thomas Furtner Teil seines Berufes geworden.
Die Zusammenarbeit auch mit Tischlern, Ofenbauern, Steinmetzen, Glasern usw. ist zum täglichen Brot geworden.

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Furtner