heinz denig und havard bergland

Er war für Generationen von angehenden Damaszenerstahl-Schmieden der Zündfunke. Er hat aus dem „Geheimnis“ um den Damast ein offenes Buch gemacht. Im Gegensatz zu vielen Kollegen, die eher Legenden und Mythen um die Herstellung und Verarbeitung von Damaszenerstahl in die Welt gesetzt haben, war Heinz Denig eine sachliche und offene Quelle an Informationen – nicht zuletzt durch seine Bücher zum Thema. Der etwas wortkarge und zurückhaltende Pfälzer kam immer dann in Fahrt, wenn es um Vorträge zum Thema oder zu seiner zweiten großen Leidenschaft, der Gewinnung von Roheisen im Rennfeuer, ging. Anfang August ist Heinz Denig gestorben. Viele Kolleginnen und Kollegen haben Heinz in Trippstadt bei seinen vielen familiären Schmiedetreffen kennen und schätzen gelernt. Heinz war Ehrenmitglied im Internationalen Fachverband Gestaltender Schmiede und wurde 2010 als erster für seine vielfältigen Verdienste in der Metallgestaltung mit dem „Alfred-Habermann-Gedächtnispreis“ ausgezeichnet. Unser Bild zeigt ihn links neben dem norwegischen Kollegen Havard Bergland. An ihn gab Heinz Denig 2011 in Kaiserslautern den Habermann-Gedächtnispreis weiter. Seine ruhige, aber immer offene Art, mit uns umzugehen, wird uns fehlen.

Foto: Archiv HEPHAISTOS

Die Produkt- und Firmendatenbank von metall-markt.net liefert seit vielen Jahren Kontakte und Informationen über Dienstleister und Zulieferunternehmen für Metall- und Stahlbau, Fenster und Fassade. In Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Feuerverzinken stellt metall-markt.net jetzt ein praktisches Verzeichnis organisierter Feuerverzinkungsbetriebe in Deutschland zur Verfügung: https://www.metall-markt.net/firmen/produkt-2072

Hallo liebe Kollegen,

das große Schmiedetreffen, mit über 30 Kollegen aus dem In – und Ausland, kommt mit Ihrem tollen Projekt:

„Schmieden für den Frieden“ am 05. +  06.09.2020 zu uns nach Kail!  

Gleichzeitig feiern wir unser 30 jähr. Jubiläum der Schmiede u. Metallgestaltung Jürgen Berens

Das ist eine Riesenfreude für mich und dazu darf ich Euch herzlich einladen, dabei zu sein und mit uns zu feiern.

Aus gesundheitlichen Gründen musste ich meinen Betreib leider aufgeben, aber wir  haben das „Café zur Tanke“

bereits vor 2 Jahren gegründet und nun erfolgt der Zusammenschluss dieser verschiedener Betriebszweige in die „Musikschmiede“, auch das, wird an diesen Tagen groß gefeiert.

Anbei die Einladung und das Programm zu unsere Veranstaltung am 05. + 06.09.2020

Als Schirmherrn konnten wir den VG-Bürgermeister aus Kaisersesch, Herrn Albert Jung gewinnen.

Mit dem Projekt „Schmieden für den Frieden“, was der Hauptakt der beiden Schmiedetage sein wird, unterstützen wir die Organisationen, die von Rüdiger Lancelle, an diesen Tagen vorgestellt werden.

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Traurige Nachrichten erreichten die HEPHAISTOS-Redaktion aus Finnland: Letzte Woche ist am Alter von 72 Jahren der international beliebte und hochgeschätzte Metallgestalter Risto Immonen verstorben. Seine Familie teilte mit, er habe während der Arbeit an einer Skulptur in seiner Werkstatt einen Herzinfarkt erlitten.

Risto Immonen lebte und arbeitete in Lappland. Die Meisterprüfung als Kunstschmied legte er 1987 ab, seitdem nahm er an zahlreichen internationalen Symposien, Workshops und Kongressen teil, lehrte an der Universität in Lappland sowie als Gastdozent in den USA und zeigte weltweit seine Werke in Ausstellungen.

In der Bildhauerei fand Risto Immonen Ende der 1980er-Jahre seinen persönlichen künstlerischen Ausdruck. Für die Gestaltung von Skulpturen wendete der mehrfach ausgezeichnete Kunsthandwerker traditionelle Schmiedetechniken an, um sie ihre Geschichte erzählen zu lassen, in der auch Betrachterin und Betrachter sich wiederfinden können.

Im Jahre 2002 hatte das HEPHAISTOS-Team die Ehre, Risto Immonen im Jahrbuch „Metall Design international“ porträtieren zu dürfen. Immer wieder zeigte Risto seine aktuellen Arbeiten im HEPHAISTOS-Magazin, zuletzt auf der Titelseite der Ausgabe 2/2020.

risto immonen

„Wenn der Hammer zur Ruhe gekommen ist, arbeitet der Geist weiter.“
Risto Immonen

Foto: Archiv HEPHAISTOS

In der Ausgabe 4/2020 von HEPHAISTOS, die Anfang Juli erscheint, berichten wir über folgende Themen:

04 2020 Titel HEP 400px
  • Fachgruppe Metallgestaltung Bayern erfolgreich
  • Porträt: Schmiedekunst in Lappland
  • Fachklasse Metallgestalter zeigt Prototypen
  • Zeit für Kreativität - Als Gastdozent an der HDK Steneby
  • Kunstschmied setzt Kinderarbeit ein Denkmal
  • Geländerberechnung mit Bemessungshilfen
  • Die Axt am Hals - ein Schmuckstück entsteht
  • Besuch in der Schmiedewerkstatt von Zeevik Gottlieb
  • Timisoara ist europäische Kulturhauptstadt 2021
  • Dieses Jahr online: Jungschmiedetreffen des IFGS
  • (Re-)Konstruktion einer frühmittelalterlichen Spatha - Teil 1
  • Nachbau von Stangenwaffen für Stralsund
  • Patrick Beck will etwas erschaffen, das Bestand hat
  • Geschichte: Gigantische Arbeiten aus der Metall-Werkstatt
  • Kommentar: Die Maschine am Laufen halten

 

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 werkzeugkiste

 Da die meisten Schmiedetreffen dieses Jahr aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie abgesagt oder verschoben wurden, wollen die Jungschmiede im Internationalen Fachverband Gestaltender Schmiede (IFGS) gemeinsam ein Zeichen setzen, dass Schmiede kreativ mit Schwierigkeiten umgehen, und lieber eine Schippe drauf legen, anstatt zu resignieren:


„Wir Jungschmiede des IFGS haben für dieses Jahr ein Online-Treffen organisiert. Zur Teilnahme sind alle Jungschmiede, Altschmiede, Metallgestalter, Hobbyschmiede und Freunde des Schmiedens herzlich eingeladen.

Thema des Treffens ist „Werkzeugkiste“.

Ziel ist es, dass alle Teilnehmer/Innen ein Werkzeug für eine gemeinsame Werkzeugkiste anfertigen. Wir bitten, den Fertigungsprozess zu dokumentieren und diese Dokumentation mit uns zu teilen. Wir freuen uns auch darüber, wenn ihr das gefertigte Werkzeug dem IFGS für eine gemeinsame Werkzeugkiste zur Verfügung stellt, damit dieses bei zukünftigen Schmiedetreffen auch von euch verwendet werden kann.

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Biennale verschoben

Liebe Freunde in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg,


es tut uns sehr leid, dass wir die 13. Biennale in Kolbermoor für dieses Jahr absagen müssen. Besonders deshalb, weil mit der Ausstellung der Arbeiten von Joseph Cuylen bereits ein Solitär der Gastlandausstellung fertig geplant war und auch das Interesse unserer Freunde in Benelux groß war. Ein deutsches Sprichwort sagt: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“ Wir haben die Ausstellung und die Biennale auf 2021 verschoben. Bis dahin hoffen wir, dass unser aller Leben wieder in geordneten Bahnen verläuft. Und wir hoffen inständig, dass wir Euch alle in Kolbermoor begrüßen können. Damit das so ist: Bitte passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Peter Elgaß,
für das Orga-Team in Kolbermoor