Der sechste Künstler im MetallDesign international 2019 ist Ondrej Gela.

Der Tscheche hat es mit seinen meisterhaften Skulpturen zu internationaler Berühmtheit gebracht, nicht zuletzt aufgrund ihrer Präsentation beim Hefaiston auf Burg Helfstyn. Gestalten aus der Mythologie ziehen ihre Betrachter durch martialische Ausdruckskraft und handwerklichen Detailreichtum unwillkürlich in ihren Bann.

Mehr finden Sie im MetallDesign international 2019
Die Auslieferung an alle Jahrbuch-Abonnenten zum Vorzugspreis von 39,- Euro zzgl. Versand erfolgt am 6. Dezember automatisch. 
Das Buch ist im Shop für 45,- Euro zzgl. Versand erhältlich.

Gela

Der Brite Terrence Clark erhielt im Sommer 2018 in Kolbermoor den Alfred-Habermann-Gedächtnis-Preis. Im Jahr darauf wird der feinfühlige Kunstschmied zum zweiten Mal in der HEPHAISTOS-Jahrbuchreihe vorgestellt. Clark versteht es, seine kunstvollen Arbeiten mit einer eigenen Sprache zu versehen, die sich harmonisch in die Umgebung oder Architektur einpasst.

Mehr finden Sie im neuen MetallDesign international 2019. Das Buch ist für 45,- Euro zzgl. Versand im metall-aktiv.de Shop erhältlich. Jahrbuch-Abonnenten bekommen die Ausgabe zum Vorzugspreis von 39,- Euro zzgl. Versand automatisch geliefert.

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Clark

MetallDesign international 2019 - Künstlerportrait Teil 4:
Adam Stachowicz

Adam ist wahrscheinlich der Erfinder des Arbeitsgebietes »Glaseisenwerk«. Eigentlich seit Beginn seiner Tätigkeit im eigenen Atelier in den frühen 2000er-Jahren hat er Schmiedearbeit mit Glas kombiniert – was einst Professor Alfred Habermann als schwierige und frustrierende Materialkombination bezeichnete. Frustrierend allein deshalb, weil mühevolle Arbeit innerhalb von Zehntelsekunden zunichte ist, wenn das Glas nicht mitspielt.

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Stachowicz

Der dritte Künstler im MetallDesign international 2019 ist Manfred Heller:

Erst über Umwege mündete der Weg Manfred Hellers, geboren
1956, in die Arbeit an Amboss und Esse. Mit einer Ausbildung zum Zahntechniker in Weingarten bei Ravensburg startete er 1979 seine Karriere. Anschließend ging der Baden-Württemberger nach Berlin und arbeitete dort bis 1989 als
Zahntechniker. Mit dem Rucksack ging es daraufhin ein Jahr lang
nach Südamerika, ein Kindheitstraum: Heller entdeckte den Amazonas-Regenwald für sich.

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Heller

Der zweite Künstler ist Thomas Furtner:

»Austausch mit Kollegen und anderen Handwerkern ist für mich ein wichtiger Teil meines Berufes geworden.«

Dieser Austausch ist für Thomas Furtner Teil seines Berufes geworden.
Die Zusammenarbeit auch mit Tischlern, Ofenbauern, Steinmetzen, Glasern usw. ist zum täglichen Brot geworden.

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Furtner

Der erste Künstler, den wir im MetallDesign international 2019 vorstellen ist:

Naoto Uda aus Japan.

Ein japanischer Metallgestalter unterhält inmitten des bergigen Hinterlandes von Hitachi City eine Werkstatt mit dem deutschen Namen »Studio ZWEI« – was hat es damit auf sich? 
Eines sei an dieser Stelle schon verraten:
Naoto Uda scheute dafür keine (Um)Wege.

Die Auslieferung an alle Jahrbuch-Abonnenten zum Vorzugspreis von 39,- Euro zzgl. Versand erfolgt am 6. Dezember automatisch. 
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Uda 400
Ab 6. Dezember ist das neue
"MetallDesign international 2019" erhältlich!

Die Auslieferung an alle Jahrbuch-Abonnenten zum Vorzugspreis von 39,- Euro zzgl. Versand erfolgt danach automatisch. 

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Danach kostet das Buch regulär im Shop 45,- Euro zzgl. Versand.

2019 werden Arbeiten von Naoto Uda,Thomas Furtner, Manfred Heller, Adam Stachowicz, Terrence Clark, Ondrej Gela, Stefan Simmet und Heiko Lahne vorgestellt.

 
 
 MetallDesign2019 3D

Eine bestürzende Nachricht erreichte die HEPHAISTOS-Redaktion von Peter Brunner: Franz Mayr von der Alten Hammerschmiede in Bergen ist verstorben. Wir lassen seinen Kollegen und Freund Peter Brunner selbst zu Wort kommen, auf dessen „Hammer In“-Schmiedetreffen Franz Mayr ein lieb gewonnener Gast war.

„Am 26. September hat der Franz seinen langen Kampf gegen den Krebs verloren! Mit ihm haben wir nicht nur einen großen Meister verloren, der sich sein Leben lang für das Handwerk stark gemacht und es unheimlich beeinflusst hat.

Wir haben auch den Verlust eines großartigen Menschen zu betrauern, der sich immer für gute Dinge eingesetzt hat, immer ein sehr guter Freund war und immer da war, wenn man ihn gebraucht hat. Und das sogar, wenn es ihm gesundheitlich auch noch so schlecht ging.

Mit ihm ist für mich ein wirklich, wirklich guter Freund, Lehrer und Meister gegangen, der eine unersetzbare Lücke in meinem Leben hinterlässt!

Franz wird am 12. Oktober um 13 Uhr im Friedwald Pappenheim bei Treuchtlingen beigesetzt.

Wer ihm seine letzte Ehre erweisen möchte, wird gebeten, keine Blumen, Gestecke oder einen Kranz zur Andacht niederzulegen,
da dies im Friedwald nicht gestattet ist. Stattdessen wird es die Möglichkeit geben, dort eine Trauerkarte abzulegen - in die,
wer möchte, etwas Geld stecken kann, das dem Trauerhaus zu Gute kommt.

Winni hat mir dazu explizit geschrieben, dass dies kein Muss ist, da sie weiß, dass viele Schmiede oft knapp bei Kasse sind.

Außerdem hat sie mir geschrieben, dass Sie sich wirklich über jeden freut, der auf dem letzten Weg vom Franz dabei sein möchte - egal ob mit oder ohne den schnöden Mammon.

Wenn Ihr also noch jemanden kennt, der ihm nahe stand, würde ich Euch bitten, die traurige Nachricht weiterzugeben.

In Trauer

Peter
In der Schmiede 2
Franz Mayr

Nachruf Günter Weber

Plötzlich und unerwartet starb am letzten Freitag der Schmied und Metallgestalter Günter Weber aus Kreuztal bei Siegen im Alter von 78 Jahren. Günter Weber hat viele Jahre aktiv die internationale Schmiedeszene belebt. Noch vor vier Wochen stand er am Amboss. Weber legte 1967 die Prüfung als Schmiede- und Schlossermeister ab. Später folgte der Restaurator im Schmiedehandwerk. In seiner Vita reihen sich dicht an dicht viele Beteiligungen an regionalen und internationalen Ausstellungen. Er war mehrfach Teilnehmer beim größten Treffen der Schmiede auf Burg Helfstyn/Tschechei. Dort war er 1999 sogar geladener Gast im Schmiedeforum. Die Arbeit, die er damals geschaffen hat, ist noch heute auf der Burg zu bewundern.

Man kann Günter ohne zu übertreiben als Reisenden in Sachen Metallgestaltung bezeichnen. Er war auf Veranstaltungen in Ungarn, Österreich, der Tschechischen Republik, Italien, den Niederlanden und Belgien aktiv und passiv dabei. Viel öffentliche Aufmerksamkeit bekam er, als er 1998 in Baiersbronn zusammen mit Kollegen die größte Sense der Welt schmiedete (vier Meter hoch, 150 Kilo schwer). Bei seinen vielen Reisen erlangte er natürlich auch große Bekanntheit in der internationalen Szene. Die wohl größte und umfangreichste Schmiedearbeit aus seinem Betrieb war die zweistöckige klassische Galerietreppe im Berliner Hotel Ritz. Seine Schmiede in Kreuztal wird von seinen beiden Söhnen weitergeführt – mit denen zusammen er noch vor Kurzem gearbeitet hat.

Weber war einer der Gründungsmitglieder im Internationalen Fachverband der Schmiede e.V. (IFGS). Er war bei der ersten IFGS-Ausstellung in Ulm 1995 dabei und blieb auch bei den weiteren IFGS-Ausstellungen zwei Jahrzehnte treuer Mitwirkender. Zeitweise fungierte Günter als Beirat auch im Vorstand des IFGS.

Hervorragend integriert – nur die Lehrstelle fehlt noch

Seit zweieinhalb Jahren lebt Yadolah Jahani, 29, in Deutschland. Der engagierte junge Mann aus dem Iran spricht sehr gut Deutsch, hat die Berufsschule mit besten Zeugnisnoten abgeschlossen und hier bereits in verschiedenen Handwerksberufen Erfahrungen gesammelt – darunter auch die Metallgestaltung.

bitte rein DSC 0145

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