Mehr als 200 Stücke von 126 Künstlern werden in der Präsentation vorgestellt. Einen Schwerpunkt bilden Arbeiten aus der Silbertriennale International, wie auch Exponate der Stadtgoldschmied*innen. Mit den beiden Vitrinen Juwelen- und Steinschmuck wird unter anderem ein Blick auf Schmuckstücke gewährt, die bereits in den 1930er Jahren entstanden, den ab 1968 einsetzende Umbruch in der Schmuckgestaltung belegen ergänzende Arbeiten. Typische Schmucktechniken wie Granulation und Email werden anhand von ausgewählten Beispielen vorgestellt, ebenso Schmuckmaterialien. Neben den über viele Jahrhunderte gängigen Materialien wie Metall und Perlen stehen in der zeitgenössischen Schmuckkunst Glas, Holz, Kunststoffe, 3D- und Laserdruck im Mittelpunkt. Die figürliche, geometrische und an der Natur orientierte Gestaltung bildet einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung.
Einzelne, international bekannte Schmuckgestalter*innen, die mit mehreren Arbeiten in der Sammlung vertreten sind, werden besonders hervorgehoben. Zu erwähnen sind unter anderen Friedrich Becker (1922–1997), Ebbe Weiss-Weingart (*1923), Rüdiger Lorenzen (1942–2018), Carl Friedrich Dau (*1944), Ulla und Martin Kaufmann (*1941) und Peter Bauhuis (*1965).

Termin: bis 5. Januar 2020

Info:
Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V.
Altstädter Markt 6
63450 Hanau
Tel. +49 (0)6181/256556
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www.goldschmiedehaus.com