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In der Ausgabe 9/10 2014 von HEPHAISTOS, die Anfang September erscheint, berichten wir über folgende Themen:

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  • Schmiede als Botschafter des Friedens
  • Galleria d'arte stellt Jugendstilarbeiten aus - Rizzardas fünf Etagen
  • Großes Kolbermoor Spezial
    - Schmiedefest feiert Jubiläum - Biennale des Friedens
    - "Action auf dem Schmiedeplatz - Kolbermoor in Bildern
    - Alte und neue Attraktionen - Ein Sinnspruch, Mystik & Moorwesen 
  • Handball-Europapokal aus Schmiedebronze - Moment des Ruhmes
  • Praxis: Plaketten und Medaillen gießen - Schritt für Schritt Anleitung
  • Heimat der Messer - Das größte Messe steht in Valdobbiadene (Italien)
  • "Biennale di forgiatura al maglio" - Im Rythmus der Hämmer
  • Neuentwicklung am Max-Planck-Institut - Selbstheilende Metalle
  • Historische Schmiede im Heimathaus Gestratz - Eine Dorfschmiede wird wieder belebt

    Weitere Inhalte der neuen Ausgabe lesen Sie hier!

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Fast vier Tage lang drehte sich das Leben im oberbayerischen Städtchen Kolbermoor um die 10. Biennale der Schmiede:
Vom 31. Juli bis zum 3. August trafen sich hier Fachleute und Fans der Schmiedeszene zu einem betriebsamen und kreativen Austausch, der jedoch auch nachdenkliche Facetten annahm.

Die Schmiedekunst versteht sich als Botschafterin des Friedens. Früher diente sie der Herstellung von Kriegsmaterial, heute soll sie ein Zeichen setzen gegen Krieg.« Die Worte, die Verleger Peter Elgaß bei der Vergabe des Alfred-Habermann-Preises einleitend verwendete, könnten wie ein Motto übertragen werden auf die ganze Jubiläums-Biennale der Schmiede in Kolbermoor. Bürgermeister Peter Kloo gedachte in seiner Eröffnungsrede den Schmieden aus Ukraine und Russland und machte den Gästen deutlich, dass es durchaus nicht als selbstverständlich gelten kann, in Frieden leben zu dürfen. Viele Metallgestalter und Besucher waren sich dieses Privilegs bewusst – und genossen umso mehr das freundschaftlich-herzliche Miteinander auf dem Schmiedeplatz, das den fachlichen Austausch begleitete.

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Viktor Burduk, der Schmied und Gründer des "Parkes der geschmiedeten Figuren" in Donezk bittet alles Kolleginnen und Kollegen um ein Zeichen des Friedens für die krisengeschüttelte Ukraine. Burduk möchte für den Park der Skulpturen geschmiedete Tauben.

Er schreibt aus Donezk, der Mitgliedsstadt im Ring der Europäischen Schmiedestädte: "Liebe Schmiedefreunde, Krieg ist in unserer Region und der Krieg ist auch in unserer Stadt Donezk. Wir Schmiede sind Botschafter des Friedens. Die Taube ist seit langer Zeit das Symbol des Friedens. Wir bitten Euch, schickt Symbole des Friedens in unser Land. Sendet uns geschmiedete Tauben. Lasst sie fliegen von überall auf der Welt und lasst sie landen in unserem Park der geschmiedeten Figuren." 

Die Redaktion HEPHAISTOS bittet alle Schmiede, die eine Taube für Donezk herstellen, sich mit dieser Taube fotografieren zu lassen und das Foto an uns zu senden.

Redaktion HEPHAISTOS, Gnadenberger Weg 4, 87509 Immenstadt-Werdenstein,  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Kunstschmied Andreas Althammer schrieb uns hierzu folgende Zeilen:
"Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bin gerade aus Lviv (Westukraine) zurückgekommen. Seit drei Jahren arbeite ich für die GIZ (Gesellschaft für Internationaler Zusammenarbeit) für das Projekt Altstadtentwicklung und Altstadtsanierung als Berater in Fragen Metallrestaurierung und denkmalgerechter Instandsetzung in der Ukraine. Einmal im Jahr gibt es ein Seminar, bei dem wir gemeinsam (5-8 Schmiede) ein gefährdetes Objekt restaurieren. Die so geschulten Handwerker werden dann mit Restaurierungs-Aufträgen betraut, welche gemeinsam von Deutschland und der Stadt Lviv finanziert werden. Das ist mein Beitrag zur Unterstützung der Ukraine. Der Krieg ist in den Gesprächen und Medien allgegenwärtig und darf in unserem Land nicht vergessen werden, zeigt er doch wie verletzlich der Frieden in dem scheinbar sicheren Europa ist." 

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Viktor Burduk mit einer Friedenstaube

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Kunstschmied Andreas Althammer

Bereits im Editorial der letzten HEPHAISTOS-Ausgabe rief die Redaktion die Leser auf, gelungene Beispiele für metallene Garten-Objekte in Bild und Text einzureichen. Einige Zuschriften mit tollen, kreativen Ideen haben uns bereits erreicht, wir brauchen aber noch mehr!

Denn wir haben bei der Redaktion der führenden deutschen Zeitschrift »GartenFlora« angefragt, ob in dieser Fachzeitschrift qualitativ hochwertige Gartenausstattung aus Metall vorgestellt werden könnte. Chefredakteur Christian Gehler zeigte sich nicht nur bereit, eine solche Reportage mit uns zu planen – er schlug außerdem vor, den Lesern von »GartenFlora« Schmiedekurse anzubieten, damit die Gartenfreunde ein Gefühl für den richtigen Einsatz von Metall-Produkten im heimischen Grünbereich entwickeln.

Wir sammeln die Ideen, zeigen sie im Schaufenster und bereiten eine Reportage vor, die den Lesern von »GartenFlora« einen objektiven Einblick in die kreative Metallgestaltung gibt. Gemeinsam können wir dem Eindruck entgegenwirken, dass unter Metall für den Garten billige 0815-Schweißkonstruktionen zum Selberzusammenbauen zu verstehen sind. Denn: Gartenfreunde sind durchaus bereit, gutes Geld für gute Qualität auszugeben.

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Foto: Uwe und Hans-Werner Hoffmann