Anzeige

Banner
Am 7. September starb Karl Schlecht aus Laupheim im Alter von 88 Jahren.

Der Spenglermeister und Metallkünstler schuf in seiner Werkstatt über 7000 Objekte für private und öffentliche Räume. Es begann mit Treibarbeiten in Kupfer, die immer anspruchsvoller wurden; bald verließen Karl Schlechts Entwürfe und Konstruktionen das Abbildhafte, der begabte Autodidakt erarbeitete sich eine ganz eigene, mitreißende Form des Ausdrucks.

Karl Schlecht, der Mitglied des „Arbeitskreises Kunstschmiede und Metallgestalter Baden-Württemberg“ war, vermied es, sich bezüglich seiner stilistischen Mittel zu wiederholen, und wurde mit seinen Unikaten überregional bekannt.

Bis zuletzt war Karl Schlecht in seiner Werkstatt kreativ.
 karl-schlecht

 

 mack-helfstyn Im Alter von 90 Jahren verstarb am 26. August das beliebte ABANA-Mitglied in seinem Haus in Jackson.

Mack Beal trat 1974 in die Organisation ein und war zehn Jahre lang im Aufsichtsgremium, bevor er sich im Alex Bealer-Kommitee engagierte und schließlich Finanzberater des Aufsichtsgremium wurde, wo er seine Kenntnisse im Bankwesen zur finanziellen Stabilität der ABANA einsetzte. 2005 erhielt der den Alex W. Bealer Award für seinen Einfluss auf das moderne Schmiedehandwerk. Seine über 30 Jahre Mitgliedschaft in der ABANA erreichten ihren Höhepunkt in der Einrichtung des Educational Ebdowment Trust, der ihm besonders am Herzen lag.

Den Schmieden hierzulande ist Mack Beal vor allem durch die Europa-Touren der ABANA bekannt, die er stets begleitete.

 

In der Ausgabe 9/10 2014 von HEPHAISTOS, die Anfang September erscheint, berichten wir über folgende Themen:

 hephaistos-ausgabe-9102014
  • Schmiede als Botschafter des Friedens
  • Galleria d'arte stellt Jugendstilarbeiten aus - Rizzardas fünf Etagen
  • Großes Kolbermoor Spezial
    - Schmiedefest feiert Jubiläum - Biennale des Friedens
    - "Action auf dem Schmiedeplatz - Kolbermoor in Bildern
    - Alte und neue Attraktionen - Ein Sinnspruch, Mystik & Moorwesen 
  • Handball-Europapokal aus Schmiedebronze - Moment des Ruhmes
  • Praxis: Plaketten und Medaillen gießen - Schritt für Schritt Anleitung
  • Heimat der Messer - Das größte Messe steht in Valdobbiadene (Italien)
  • "Biennale di forgiatura al maglio" - Im Rythmus der Hämmer
  • Neuentwicklung am Max-Planck-Institut - Selbstheilende Metalle
  • Historische Schmiede im Heimathaus Gestratz - Eine Dorfschmiede wird wieder belebt

    Weitere Inhalte der neuen Ausgabe lesen Sie hier!

Weiterlesen...

kinderschmieden-kolbermoor2014annabel-liquorihexengitter-kolbermoor2014

Fast vier Tage lang drehte sich das Leben im oberbayerischen Städtchen Kolbermoor um die 10. Biennale der Schmiede:
Vom 31. Juli bis zum 3. August trafen sich hier Fachleute und Fans der Schmiedeszene zu einem betriebsamen und kreativen Austausch, der jedoch auch nachdenkliche Facetten annahm.

Die Schmiedekunst versteht sich als Botschafterin des Friedens. Früher diente sie der Herstellung von Kriegsmaterial, heute soll sie ein Zeichen setzen gegen Krieg.« Die Worte, die Verleger Peter Elgaß bei der Vergabe des Alfred-Habermann-Preises einleitend verwendete, könnten wie ein Motto übertragen werden auf die ganze Jubiläums-Biennale der Schmiede in Kolbermoor. Bürgermeister Peter Kloo gedachte in seiner Eröffnungsrede den Schmieden aus Ukraine und Russland und machte den Gästen deutlich, dass es durchaus nicht als selbstverständlich gelten kann, in Frieden leben zu dürfen. Viele Metallgestalter und Besucher waren sich dieses Privilegs bewusst – und genossen umso mehr das freundschaftlich-herzliche Miteinander auf dem Schmiedeplatz, das den fachlichen Austausch begleitete.

Weiterlesen...